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Baugebiet soll komplett neu geplant werden
UBP Recklinghausen fordert Stadtspitze auf die bisherigen Pläne “Paulusanger” für gescheitert zu erklären
Tobias Koeller2Tobias Köller (UBP-Vorsitzender): “Die aktuelle Berichterstattung rund um das Baugebiet “Paulusanger” wundert uns als UBP-Fraktion nicht. Bereits bei den Vorstellungen der Verwaltung hat sich die UBP als einzige Fraktion im Rat der Stadt deutlich gegen die Planungen gestellt und jede Verwaltungsvorlage mit dem Hinweis abgelehnt, dass Grundstückspreise, das äußere Erscheinungsbild und das enge Korsett für Architekten und Bauherren nicht zusammenpassen. Wir wurden bei unserer sachbezogenen Kritik zum Teil persönlich beleidigt und uns wurde unterstellt ein Projekt kaputtreden zu wollen. Heute sehen die Herren Tesche, Tschersich und Bernemann dass unsere Vorbehalte mehr als berechtigt waren. Von der Heerscharen bauwilliger Investoren ist heute kaum noch ein ernsthafter Interessent vorhanden. Wir fordern daher die Stadtverwaltung auf die Planungen für gescheitert zu erklären und nicht weiter an einem Projekt zu arbeiten, was keine Chance auf eine zeitnahe Realisierung besitzt.

Darüber hinaus fordern wir den Bürgermeister auf die bisher entstandenen Kosten zu beziffern und die/den verantwortlichen Mitarbeiter zu einer Stellungnahme zu bitten. Hier ist etwas derartig aus dem Ruder gelaufen, dass man sich als Ratsmitglied schon wundern muss. Ein Baugebiet mit einer so perfekten Lage, sei es durch die Anbindung zur City und auch zur Nähe des Paulusviertels so an die Wand zu fahren, ist kein Fehler über den man so hinweg gehen kann.

Die UBP fordert eine marktgerechte Ausschreibung. Wir könnten uns an dieser Stelle eine ähnliche Bebauung wie am Hohenzollernpark vorstellen. Ca. 10 bis 12 Häuser, die alten- bzw. behindertengerecht sind mit 6 bis 8 Wohnungen und einer Größe von 70 bis 120 m². Wenn man hier eine hochwertige Bebauung zulässt, dann sind das genau die Objekte, die am Markt zu verkaufen sind und wo es in der Stadt einen riesigen Bedarf gibt. Die UBP wird hierzu im Planungsausschuss weitergehende Anträge stellen.”