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Bürgermeisterwahl 2016
UBP Herten stellt keinen Bürgermeisterkandidaten
Lars RadziejAm 05.08.2015 hat sich der Stadtverband der UBP Herten intensiv beraten. Thema war die Neuwahl des Bürgermeisters im kommenden Jahr. Über die zentralen Fragestellungen 'Wer ist der geeignete UBP-Kandidat?' und 'Ist die Aufstellung eines eigenen Kandidaten die richtige Entscheidung?, wurde rund zwei Stunden beraten und debattiert.

Der Fraktionsvorsitzende Lars Radziej (37, Betriebswirt, Geschäftsstellenleiter Sparkasse Vest), dem die Bürgerinnen und Bürger bei der Kommunalwahl 2014 zum drittbesten Ergebnis der BM-Kandidaten verhalfen, stand an der Spitze einiger potentieller Kandidaten.

Viele Themen, die die UBP im letzten Wahlkampf kritisch angesprochen hat, sind mittlerweile bittere Realität geworden. So z.B. die drastische Erhöhung der Grundsteuer. Oder auch die schnell steigenden Kosten für Asylbewerber, die nicht aus humanitären, sondern schlicht aus finanziellen Gründen nach Deutschland kommen. Diese aktuellen Entwicklungen werden durch die Mitglieder der UBP als gute Chance bewertet, das letztjährige Wahlergebnis weiter zu verbessern und die Rolle der UBP in Herten weiter zu festigen und zu stärken.

Alle Oppositionsparteien bekräftigen seit Jahren, dass die großen Probleme, die Herten seit Jahren belasten, eine Folge der jahrzehntelagen SPD-Verwaltung ist und besonders die aktuelle Politik der Mehrheitspartei Herten nachhaltig schadet. Umso mehr verwundern die schnellen Ankündigungen, einen eigenen BM-Kandidaten ins Rennen zu schicken. Der Versuch zur Aufstellung eines gemeinsamen Oppositionskandidaten, wurde erst gar nicht unternommen.

"Wie wollen wir Veränderung schaffen, wenn jeder immer nur seine eigenen Interessen und Eitelkeiten in den Vordergrund stellt?" gab Lars Radziej der Runde zu bedenken und fügte an "Es ist an der Zeit, den Worten auch Taten folgen zu lassen. Natürlich bedeutet eine Kandidatur Schlagzeilen. Und ja, Wahlkampf ist auch Wettkampf, jeder möchte sich verbessern. Doch es geht um ein wichtiges Zeichen und die Chance, und mag sie noch so klein sein, eine Veränderung herbeizuführen. Diese egoistisch liegenzulassen ist fatal. Wer das tut, macht sich unglaubwürdig und lässt die eigene Kritik zu einem durchschaubaren Stilmittel verkommen. Bei aller Euphorie, UBP, FDP, Linke, Grüne, freie Kandidaten, wir alle werden nicht den nächsten Bürgermeister stellen. Eine Kandidatenvielfalt könnte maximal die Kosten noch einmal erhöhen, sofern es in einen zweiten Wahlgang gehen würde!"

Der UBP-Stadtverband hat sich geschlossen dafür entschieden, keinen eigenen Bürgermeisterkandidaten aufzustellen. Gleichzeitig appellieren wir an unsere Wähler und Unterstützer, auch bei dieser Wahl die richtige Entscheidung zu treffen, das Wahlrecht zu nutzen und nach bestem Wissen und Gewissen ihr Kreuz zu setzen. Darüber hinaus wird an die übrigen "kleinen" Parteien appelliert, sich unserem Verzicht- auf dieses durchschaubare haschen nach Aufmerksamkeit- anzuschließen und auf einen eigenen Bürgermeisterkandidaten zu verzichten.

 

 

 

 

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