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Straßenprostitution verlagert sich
UBP Herten fordert stadtweiten Sperrbezirk
Strassenstrich
Was viele befürchtet haben, ist nun eingetreten. Die Straßenprostitution verlagert sich in andere Bereiche der Stadt. Der halbherzige Lösungsversuch mit der Errichtung eines (Teil-) Speerbezirkes in Herten ließ damals schon die Vermutung aufkommen, dass sich dieses (leidige) Thema so nur verlagern, jedoch keinesfalls lösen lässt. Nun hat Herten das Thema wieder eingeholt. Die Verwaltung darf jetzt nicht den Fehler der Vergangenheit wiederholen und diese Problematik verharmlosen oder bagatellisieren.

Wenn die Verwaltung darüber klagt, dass der Ordnungsdienst an seine Genzen stößt und dem “Treiben” rechtlich kein Einhalt zu gebieten ist, klingt das schon fast nach Kapitulation, mindestens jedoch noch einer Rechtfertigung,. Rechtfertigung dafür, dass man erneut nicht Willens ist, konsequent das Wohl der HERTENER Bürgerinnen und Bürger, vor allem der Kinder, in den Vordergrund zu stellen.

Wir dürfen nicht anfangen, uns mit dieser Entwicklung abzufinden. Von allen Seiten wurde betont, dass es nicht gegen Prostitution an sich geht, sondern um den Schutz der Einwohner, dem Schutz der Natur vor achtloser Vermüllung und Zerstörung und dem Schutz vor einem weiteren Imageverlust der Stadt Herten. Vor dem Hintergrund der Entwicklung der letzten Jahrzehnte und der aktuellen Steuererhöhungen, wie wollen wir denn dringend benötigte (steuerzahlende) Familien zum Zuzug bewegen? Wie neuen Firmen zur Investition und Schaffung von neuen Arbeitsplätzen überzeugen? Mit Sicherheit nicht mit einer Pseudotoleranz zum Thema Prostitution auf der Straße. In der von Betreuern statt Zuhältern gesprochen wird, in der für 400.000 EUR + fünfstellige Folgekosten p.a. Verrichtungsboxen entstehen sollen und wir mehr Energie haben, pinke Parkscheiben zu verwarnen, als Kriminalitätsschwerpunkte zu kontrollieren.

Wir bleiben bei unserer Forderung, einen stadtweiten Sperrbezirk zu errichten. Traut sich die Stadt das nicht, ist sie zumindest in der Pflicht, die hohen Steuern dadurch zurückzuzahlen, dass durch permanente Kontrollen, Halte und Parkverbote, Strafen für Verschmutzung, Warn – bzw. Aufklärungsschilder etc. Straßenprostitution in Herten einfach nicht mehr rentabel ist.
 
 
 
 

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