Bildleiste Goldfisch  Bildleiste Mach mit  Bildleiste Spenden  Bildleiste facebook

 

 

Aufhebung der Entsendung von Integrationsratsmitgliedern in die Ausschüsse
UBP Castrop-Rauxel sieht sich in ihrer Kritik am Integrationsrat bestätigt
In der letzten Sitzung hat der Rat der Stadt die Abberufung der vom Integrationsrat in den Betriebsausschuss 1 sowie den Seniorenbeirat entsendeten Mitglieder beschlossen, „zum Bedauern aller Fraktionen“, wie es in der Presse zu lesen war. In der Aussprache über den Antrag wurde noch einmal darauf hingewiesen, dass der Integrationsrat in seiner letzten Sitzung – zum wiederholten Male – gar nicht beschlussfähig gewesen sei, da gerade einmal drei (!) Mitglieder mit Migrationshintergrund anwesend gewesen sind.

UBP-Fraktionschef Thomas Schmidt weist in diesem Zusammenhang einmal mehr darauf hin, dass dieses besonders pikant ist, da erst in der vorletzten Ratssitzung fraktionsübergreifend beschlossen wurde, dass Verwaltung und Bürgermeister beauftragt werden, die Arbeit des Integrationsrates durch verschiedene Maßnahmen und Aktionen zu unterstützen.

Schmidt: „In den 14 Jahren, die ich nunmehr Mitglied des Rates der Stadt bin habe ich bei jeder Debatte über den Integrationsrat gefordert und auch wann immer möglich beantragt diesen (als von den Migranten unserer Stadt gewählte „Selbstvertretung“) abzuschaffen und durch einen Integrationsausschuss (als regulären Ausschuss des Stadtrates) zu ersetzen. Die Erfahrungen der Vergangenheit zeigen nun mal für jeden, dessen Blick nicht durch rosarote Scheuklappen beschränkt ist, dass der IntegrationsRAT ausschließlich „Klientelpolitik“ für seine Mitglieder macht, so dass sein eigentliches Ziel, nämlich die Integration dabei auf der Strecke bleibt.

Dieses Problem ist hausgemacht, denn es ist doch offensichtlich das durch eine Urwahl mit verschiedene Listenformationen der Integrationsrat eben nicht einen Querschnitt durch die verschiedenen Kulturen in unserer Stadt bilden würde sondern von gut organisierten mitgliederstarken Gruppierung dazu genutzt würde einen völlig unangemessen großen Einfluss zu erreichen und den für die eigenen Interessen zu nutzen.

Erst war es die DITIB-Gemeinde, die den Vorsitzenden stellte, derzeit ist es der Vorsitzende der Partei „Die Linke“.

Insofern könnten wir ja eigentlich froh sein, dass der IntegrationsRAT so passiv ist, nach dem Motto: ‚Wenn er nichts tut macht er auch nicht falsch‘, aber aufgrund der vielen Probleme, die wir auch in Castrop-Rauxel mit schlechter Integration haben und hatten ist jeder Tag, den wir hier verlieren ein teurer Luxus, den wir uns weder leisten können noch sollten.“

 

 

<<< zurück